Saunaartikel zu verschenken ist eine tolle Idee, besonders für alle, die Ruhe und Entspannung, Wellness-Rituale und eine Auszeit vom Alltag schätzen. Da die Sauna jedoch ein so persönlicher Erlebnisraum ist, kann man leichter das falsche Geschenk wählen, als man zunächst denkt. Wir stellen Ihnen zehn der häufigsten Fehler bei der Auswahl von Saunageschenken vor – und geben Tipps, wie Sie diese vermeiden können –, damit das Geschenk auch wirklich genutzt wird und nicht in der Schublade verstaubt.

1. Die Art der Sauna und die Nutzungsart werden nicht berücksichtigt.
Sauna ist nicht gleich Sauna: Manche bevorzugen eine traditionelle Dampfsauna, andere eine Trockensauna und wieder andere eine Infrarotsauna. Ein Geschenk, das für den einen perfekt geeignet ist, kann für den anderen völlig überflüssig sein.
Wie man das vermeiden kann: Fragen Sie diskret, welche Art von Sauna die Person hat, oder wählen Sie universelle Gegenstände – zum Beispiel ein Sitzkissen, ein Handtuch oder ein Set ätherischer Öle.
2. Material und Haltbarkeit wurden zu wenig beachtet.
Saunaprodukte müssen hohen Temperaturen, Feuchtigkeit, Dampf und häufiger Nutzung standhalten. Billige, minderwertige Produkte reißen oft, verblassen, oxidieren oder können unangenehme Gerüche abgeben.
So vermeiden Sie es: Wählen Sie Produkte aus hitzebeständigem Holz (Linde, Erle, Zeder), Edelstahl oder hitzebeständigen Kunststoffen. Verlassen Sie sich nicht allein auf das Design – in einer Sauna ist Qualität entscheidend.

3. Auswahl eines Zubehörteils von ungeeigneter Größe oder schlechter Ergonomie
Manchmal denkt man, „eine Schöpfkelle ist einfach eine Schöpfkelle“, bis man merkt, dass der Griff zu kurz oder das Fassungsvermögen zu gering ist – was die Benutzung unangenehm macht. Dasselbe gilt für Thermometer, Hygrometer und Saunahüte.
So vermeiden Sie das: Überprüfen Sie die tatsächlichen Maße und verlassen Sie sich nicht nur auf Fotos. Informieren Sie sich, welche Größen als komfortabel gelten – beispielsweise ist ein Schöpflöffelstiel üblicherweise 35–45 cm lang.
4. Kauf eines Geschenks, das nicht mit der Saunaausrüstung kompatibel ist.
Manche Produkte eignen sich nur für bestimmte Ofentypen, Saunasteine oder Saunakonstruktionen. Nicht alle Saunasteine sind für jeden Ofen geeignet, und manche Aromatherapieprodukte können die Geräte sogar beschädigen.
So vermeiden Sie es: Fragen Sie nach zumindest grundlegenden Informationen über die Sauna oder wählen Sie neutrale Geschenke – ein Handtuch, ein Duftset, eine Mütze oder eine Massagebürste.


5. Das Geschenk entspricht nicht dem Erfahrungsstand der Person.
Anfänger freuen sich meist über einfache Utensilien – einen Eimer, ein Thermometer, einen Duftkorb oder eine Saunahaube. Erfahrene Saunagänger hingegen denken sich bei solchen Geschenken oft: „Davon habe ich schon drei.“
Wie man es vermeiden kann:
• Für Anfänger empfiehlt sich einfaches, universelles Zubehör;
• für erfahrene Nutzer – anspruchsvollere Geschenke: eine Rückenlehne, ein spezielles Thermometer-Hygrometer, ein Zedernholzkissen, ein hochwertigeres Accessoire oder ein einzigartiges Dekorationsobjekt aus Holz.
6. Ignorierung der Ästhetik und des Saunainterieurs
Eine Sauna ist oft ein Ort des Stolzes: Holztöne, Stil und Gemütlichkeit – jedes Detail zählt. Ein Geschenk, das nicht zum Stil passt, wirkt daher deplatziert.
So vermeiden Sie es: Achten Sie auf Holztöne, die Farbe der Metalldetails, Minimalismus und dekorative Elemente. Natürliche, schlichte Accessoires passen zu fast jeder Sauna.
7. Verschenken von nicht funktionalen oder rein „netten, aber nutzlosen“ Gegenständen
Eindrucksvolle Dekorationselemente halten den Bedingungen in der Sauna oft nicht stand.
Beliebte, aber billige Saunaduftstoffe können synthetisch und reizend sein.
So vermeiden Sie es: Bewerten Sie das Geschenk danach, ob es tatsächlich praktisch zu benutzen ist. Wenn Sie sich unsicher sind, wählen Sie eine funktionale, bewährte Lösung.

8. Vernachlässigung von Sicherheitsvorschriften
Das ist einer der schwerwiegendsten Fehler. In der Sauna herrschen extrem hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, daher kann ein minderwertiges Produkt gefährlich sein – es kann schmelzen, überhitzen oder sich verformen.
So vermeiden Sie es: Wählen Sie Produkte mit klaren Angaben zu Hitzebeständigkeit, Wandstärke, Materialherkunft und Zertifizierungen. Wenn ein Produkt „zu günstig, um wahr zu sein“ erscheint, ist es das wahrscheinlich auch nicht.
9. Ein Geschenk machen, das komplizierte Wartung erfordert.
Manche Produkte erfordern häufiges Reinigen, Schrubben oder spezielle Pflegeprodukte. Solche „Zusatzarbeit“ bereitet nicht jedem Freude.
So lässt sich das vermeiden: Wenn Sie nicht wissen, wie viel Aufwand die Person in die Pflege investieren möchte, wählen Sie pflegeleichte Materialien – Edelstahl, hitzebeständiges Silikon oder pflegeleichtes Holz.

10. Das Geschenk ohne Kontext oder Emotionen überreichen.
Selbst das beste Produkt kann neutral wirken, wenn es gedankenlos verschenkt wird. Menschen schätzen nicht nur den Gegenstand selbst, sondern auch die damit verbundene Botschaft.
So vermeiden Sie es: Fügen Sie eine kurze Notiz, eine ansprechende Verpackung oder eine kleine Aufmerksamkeit hinzu. Schon ein einfacher Satz – „Möge Ihnen dieses Geschenk zu noch besserer Entspannung verhelfen“ – erzeugt eine herzliche Atmosphäre.
Saunageschenke sind eine wunderbare Gelegenheit, Wertschätzung zu zeigen und jemandem ein echtes Entspannungserlebnis zu schenken. Am wichtigsten ist es, sich Zeit zu nehmen, die vorhandene Sauna, die Bedürfnisse und Vorlieben des Beschenkten zu berücksichtigen und dann ein ästhetisches, praktisches, sicheres und langlebiges Geschenk auszuwählen. So wird es nicht einfach nur ein Gegenstand, sondern etwas, das wirklich genutzt und geschätzt wird.
